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Buch: "Die Komposition im Bild: oder das menschliche Maß"

Die Komposition im Bild
In meinen ersten Blogbeiträgen möchte ich auf einige Bücher hinweisen, mit denen ich mich beschäftigt und von denen ich sehr profitiert habe. Vermutlich lese ich mehr Bücher, als ich Bilder male. Das ist ein Widerspruch, denn vor allem halten mich Bücher vom Malen ab. Vielleicht lese ich sie aber auch gerade deshalb.
Beginnen möchte ich mit **„Die Komposition im Bild oder das menschliche Maß“ von Anneli Schwager**.
Die in Berlin lebende und malende Künstlerin Anneli Schwager veranschaulicht in diesem Arbeitsbuch grundlegende Aspekte der Bildgestaltung und legt damit ein Nachschlagewerk der besonderen, ausgesprochen „lebendigen“ Art vor. Schwager hat sich intensiv mit den Schriften Rudolf Steiners auseinandergesetzt, was im gesamten Buch deutlich spürbar ist – aber keineswegs ein Nachteil sein muss.
Das „aus der Praxis für die Praxis“ konzipierte Arbeitsbuch richtet sich an professionelle und semiprofessionelle Künstlerinnen und Künstler ebenso wie an Kunststudierende. Es verzichtet auf ausufernde Theorien und sucht, ausgehend von der bildenden Kunst, vielmehr nach fachübergreifenden Zusammenhängen. Damit dürfte es auch für alle interessant sein, die sich praktisch mit Fragen der Semiotik beschäftigen.
Fernab der üblichen Versprechungen vom „schnellen Erfolg“ lädt die Malerin zu einer tiefgehenden Grundlagenforschung ein. Wer Bilder gestaltet, wird aus der kleinen Welt bildnerischer Sackgassen herausgeführt und auf den großen Kosmos aufmerksam gemacht, um den es bei jeder noch so kleinen Skizze geht. Die Texte und die Vielzahl grafischer und bildlicher Darstellungen zeugen vom reichen Erfahrungsschatz der Autorin.
Im Anhang finden sich kompositorische Erläuterungen zu Bildern von Anneli Schwager, die den Leserinnen und Lesern zugleich beispielhaft Sicherheit bei der eigenen Bildbeurteilung vermitteln.
Ich kann dieses Buch wärmstens empfehlen. Es ist weit entfernt von vielen anderen Büchern über Komposition, die mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen und einfachen Regeln langweilen. Wer sich ernsthaft darauf einlässt – und dazu rate ich ausdrücklich –, kann zum Wesen des Themas vordringen und ein tieferes Verständnis von „Komposition“ entwickeln.
Nicht nur für Anthroposophen.
Beginnen möchte ich mit **„Die Komposition im Bild oder das menschliche Maß“ von Anneli Schwager**.
Die in Berlin lebende und malende Künstlerin Anneli Schwager veranschaulicht in diesem Arbeitsbuch grundlegende Aspekte der Bildgestaltung und legt damit ein Nachschlagewerk der besonderen, ausgesprochen „lebendigen“ Art vor. Schwager hat sich intensiv mit den Schriften Rudolf Steiners auseinandergesetzt, was im gesamten Buch deutlich spürbar ist – aber keineswegs ein Nachteil sein muss.
Das „aus der Praxis für die Praxis“ konzipierte Arbeitsbuch richtet sich an professionelle und semiprofessionelle Künstlerinnen und Künstler ebenso wie an Kunststudierende. Es verzichtet auf ausufernde Theorien und sucht, ausgehend von der bildenden Kunst, vielmehr nach fachübergreifenden Zusammenhängen. Damit dürfte es auch für alle interessant sein, die sich praktisch mit Fragen der Semiotik beschäftigen.
Fernab der üblichen Versprechungen vom „schnellen Erfolg“ lädt die Malerin zu einer tiefgehenden Grundlagenforschung ein. Wer Bilder gestaltet, wird aus der kleinen Welt bildnerischer Sackgassen herausgeführt und auf den großen Kosmos aufmerksam gemacht, um den es bei jeder noch so kleinen Skizze geht. Die Texte und die Vielzahl grafischer und bildlicher Darstellungen zeugen vom reichen Erfahrungsschatz der Autorin.
Im Anhang finden sich kompositorische Erläuterungen zu Bildern von Anneli Schwager, die den Leserinnen und Lesern zugleich beispielhaft Sicherheit bei der eigenen Bildbeurteilung vermitteln.
Ich kann dieses Buch wärmstens empfehlen. Es ist weit entfernt von vielen anderen Büchern über Komposition, die mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen und einfachen Regeln langweilen. Wer sich ernsthaft darauf einlässt – und dazu rate ich ausdrücklich –, kann zum Wesen des Themas vordringen und ein tieferes Verständnis von „Komposition“ entwickeln.
Nicht nur für Anthroposophen.
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